Umweltschutz in Deutschland und weltweit

Im Folgenden haben wir für Sie Unterrichtsmaterial und Zahlenbilder über den Umweltschutz in Deutschland und der Welt zusammengestellt.


Politik Sekundarstufe II

Umweltschutz – eine globale Herausforderung

Thematik
„Gott sei Dank, dass die Menschen noch nicht fliegen können und den Himmel ebenso verschmutzen wie die Erde.“ Diese Worte stammen von Henry David Thoreau und wurden von ihm etwa zur Hälfte des 19. Jahrhunderts geäußert. Er starb 1862 und erlebte somit nicht mehr, wie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Flugzeug allmählich zu einem gängigen Fortbewegungsmittel entwickelte und bis heute als enormer Fortschritt der Menschheitsgeschichte angesehen wird.

Gleichzeitig ist das im 21. Jahrhundert völlig normal gewordene Fliegen umwelttechnisch eine Katastrophe und einer von vielen Mosaiksteinen, der zu einem gewaltigen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre beiträgt. Thoreau schien bereits geahnt zu haben, dass der Mensch überall dort, wo er sich bewegt, auch Schmutz hinterlässt. Das große Thema Umweltschutz befasst sich im Kern damit, wie wir die Umwelt präventiv schützen bzw. mittlerweile eine funktionierende Umwelt wieder herstellen können.

Per Definition hat Umweltschutz das Ziel, natürliche Lebensgrundlagen aller Lebewesen zu erhalten und zu einem ausgewogenen Naturhaushalt beizutragen. Vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten wurden manche Menschen noch belächelt, wenn sie den vom Menschen verursachten Klimawandel prophezeiten, sie sollten jedoch Recht behalten – der Planet Erde hat sich durch den Menschen und sein Wirken bereits enorm verändert und wir bekommen das im 21. Jahrhundert schon bitter zu spüren.
Kompetenzorientierte Zielvorstellungen
Das Material der vorliegenden Unterrichtseinheit ist in vier Teile gegliedert.
Der erste Teil ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen offenen und sehr individuellen Zugang zum Thema Umwelt und Umweltschutz. Hierbei soll Vorwissen abgefragt und dieses gleichzeitig etwas strukturiert werden.
Ergänzt wird dieser knapp gehaltene erste Teil durch eine Definiton von „Umweltschutz“. Diese weist auch darauf hin, dass der Umweltschutz erst nachträglich in das Grundgesetz (Art. 20a) integriert wurde.

Der zweite Teil umfasst eine Art Bestandsaufnahme unserer Umwelt, eine Auseinandersetzung mit dem Status quo und ist allgemein eine Förderung der Analysekompetenz. Die Materialien in diesem Teil enthalten relativ viel Input, der aber auch immer wieder auf die Schülerinnen und Schüler zurückgeführt werden soll. Nach einer Aufgabe zum Schätzen, welche alltäglichen Dinge im Alltag wieviel CO2 produzieren, soll beispielsweise mithilfe einer Internetseite die eigene CO2-Bilanz ausgerechnet und Einsparungsmöglichkeiten ausgelotet werden, also eine Förderung der Handlungskompetenz. Ziel ist es bereits hier, dafür zu sensibilisieren, dass Umwelt alle etwas angeht. Zudem umfasst der zweite Teil Aufgaben zur Methodenkompetenz, wenn Säulendiagramme zum CO2-Ausstoß erstellt werden sollen. Dieser Part geht einher mit einer Problematisierung der erarbeiteten Ergebnisse – der Diskrepanz zwischen Kohlendioxidverursachern und -leidtragenden. Diese Diskrepanz leitet sogleich zur Auseinandersetzung mit fossilen Brennstoffen über, da diese den größten Teil des CO2-Gehalts in der Atmosphäre verursachen. Hier fokussiert sich das Material auf divergierende Positionen bereits innerhalb Deutschlands. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit Pro- und Kontra-Argumenten, die Grundlage für eine Urteilskompetenz sind. Das Aufzeigen der Plastikproblematik, ein weiteres sich zuspitzendes globales Problem, konzentriert sich wie der Beginn des zweiten Teils auf die Handlungskompetenz. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich selbst im Umgang mit Plastik beobachten sowie Verbesserungsvorschläge systematisch sammeln.

Es folgt der dritte Teil, der sich exemplarisch genauer ansieht, welche Akteure wie auf die Umweltschutzproblematiken reagieren. Aufbau dieses Teiles ist es von „großen“ Ebenen wie der UN, der EU oder der staatlichen Ebene, auf immer „kleinere Ebenen“ des Regionalen und vor allem Individuellen zu gelangen. Der Prozess dieser Erarbeitung soll erneut aufzeigen, dass der Umweltschutz tatsächlich auch auf allen Ebenen angegangen werden muss. Die Schwerpunktkompetenzen sind hier wohl die Analyse- und Reflexionskompetenz.

Der vierte, wiederum sehr knappe Teil, soll anhand einer vereinzelten Auswahl einen Blick in die Zukunft ermöglichen. Klimakonflikte und -flüchtlinge sowie Profiteure des Klimawandels kommen zur Sprache, ebenso wie eine Grundsatzkritik an der Herangehensweise bzgl. Umweltschutzmaßnahmen.

Diese Ausgabe beinhaltet:

  • Teil 1: Umweltschutz – eine Annäherung
  • Teil 2: Unsere Umwelt – Status Quo?
  • Teil 3: Umweltschutz – wer geht ihn wie an?
  • Teil 4: Die Umweltproblematik – Quo vadis?

Zum Download:

Inhaltsangabe
Umweltschutz – eine globale Herausforderung

Das gesamte Unterrichtsmaterial
Umweltschutz – eine globale Herausforderung


Beim Bergmoser + Höller Verlag finden Sie unter buhv.de ein breit gefächertes Angebot an Unterrichtsmaterial, Arbeitsblättern und Kopiervorlagen.

Infografiken – Umweltschutz

Sekundarstufe I und II

Klimagas CO2

Auf der Erde herrschen heutzutage erwiesenermaßen höhere Durchschnittstemperaturen als in der vorindustriellen Zeit vor 1750. Diese Veränderung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, und zwar in erster Linie auf den Ausstoß sogenannter Treibhausgase wie Kohlendioxid oder Methan. Mit dem Klimawandel, der dadurch ausgelöst wurde, wächst das Risiko extremer Wetterlagen; die Schnee- und Eisbedeckung der Erde geht zurück und der Meeresspiegel steigt allmählich an. Auswirkungen auf die Ökosysteme sind die Folge.

Download:
Infografik – Klimagas CO2