Globalisierung und Digitalisierung

Im Folgenden haben wir Unterrichtsmaterial zum Thema Globalisierung und Digitalisierung für den Politikunterricht zusammengestellt.


Politik Sekundarstufe II

Wie leben und arbeiten wir in der Zukunft?

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
„Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders als heute sein. Wird sie auch besser sein?“ – Andrea Nahles

Begriffe wie Homeoffice und Telearbeit sind aus unserem heutigen Arbeitsleben kaum mehr wegzudenken. Grund dafür ist die Digitalisierung. Sie ist in vollem Gange und hat tiefgreifende Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens. Im Fokus dieses Heftes soll allerdings weder der Stand der Digitalisierung in Deutschland liegen, noch irgendwelche technischen Daten und Einheiten. Dieses Heft möchte den Fragen von Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, auf den Grund gehen, einen Blick hinter die Digitalisierung werfen und persönliche und gesellschaftliche Beispiele für das Leben und Arbeiten in einem digitalen Zeitalter bieten.

Dazu schlagen die Schülerinnen und Schüler in einem ersten Schritt, eine Brücke zwischen ihrem Leben heute und ihrer Vorstellung eines zukünftigen Lebens, bevor sie Faktoren des Wandels in Lebens- und Arbeitswelt herausarbeiten.

Im zweiten Teil dieser Unterrichtseinheit setzen sie sich mit der Digitalisierung im Privatleben auseinander. Dabei sollen sowohl positive Entwicklungen aufgezeigt werden als auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

Anschließend setzen sich die Lernenden mit drei konkreten Beispielen für das Arbeiten im Zuge der Digitalisierung auseinander – mit zwei Jobbeschreibungen in Form von Interviews und einem Firmenprofil. In allen drei Materialien wird die Digitalisierung als sehr positiv bewertet, deshalb geht der letzte Beitrag dieses Teils der Frage nach, wann Digitalisierung krank machen kann.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit möglichem „Umdenken“ einzelner Individuen und Unternehmen auseinander, weg von rein materialistischen und kommerziellen Zielen hin zu mehr Regionalität, Transparenz und Nachhaltigkeit. Die vorgestellten Modelle fordern die Urteilskompetenz der Schülerinnen und Schüler heraus, indem sie diese kritisch hinterfragen und zu einer eigenen, fundierten Meinungsbildung anregen.

Der letzte Teil dieser Unterrichtseinheit wirft die Frage auf, ob eine immer größere Vermischung von Lebens- und Arbeitswelt zum einen wahrscheinlich und zum anderen wünschenswert ist.

Diese Ausgabe beinhaltet:

  • Teil 1: Wie leben und arbeiten wir? Eine Reise durch den Wandel der Zeit
  • Teil 2: Leben mit der Digitalisierung – Chancen und Risiken
  • Teil 3: Arbeiten im Zuge der Digitalisierung – Chancen und Risiken
  • Teil 4: „Eine bessere Welt“ – sieht so die Zukunft aus?
  • Teil 5: Kontrovers diskutiert: Vermischung von Lebens- und Arbeitswelt, ist das wünschenswert?
  • Klausur + Folien

Zum Download:

Inhaltsverzeichnis
Wie leben und arbeiten wir in der Zukunft?

Das gesamte Unterrichtsmaterial
Wie leben und arbeiten wir in der Zukunft?


Politik Sekundarstufe II

Die Globalisierung – Soll Freihandel gestärkt werden?

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
„Bad, very bad.“ – US-Präsident Donald Trump zu den hohen deutschen Handelsüberschüssen

Bereits in der Antike wurde internationaler Handel betrieben, allerdings in einem weitaus geringeren Ausmaß als heute. Die technische Revolution im 19. Jahrhundert machte es möglich, Ware auch über sehr weite Strecken zu befördern. Doch erst mit Einführung riesiger Containerschiffe begann Ende des 20. Jahrhunderts die Globalisierung. Ein stabiler institutioneller Rahmen ist dabei notwendige Voraussetzung für die Aufnahme von Fernhandelsbeziehungen. Dass der Freihandel sich positiv auf den Wohlstand auswirkt, war lange Zeit die Meinung der Vertreter der führenden Industrienationen – auch die der US-Präsidenten. Das änderte sich mit der Wahl Donald Trumps, der scharfe Kritik an den Handelsüberschüssen anderer Volkswirtschaften – allen voran China und Deutschland – übt.

Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern Kriterien zur Bewertung der Globalisierung und des Freihandels zu liefern und ihnen so eine differenziertere Sichtweise auf den internationalen Handel zu ermöglichen.

Zunächst setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen der ökonomischen Globalisierung auseinander. Sie erarbeiten die unterschiedlichen Formen ökonomischer Kooperation und erklären auf einer theoretischen Ebene, weshalb es sich lohnt, mit anderen Staaten zusammenzuarbeiten.

Der zweite Teil der Unterrichtsreihe stellt die Frage in den Mittelpunkt, welche Akteure und Regionen der Erde am meisten von der Globalisierung profitieren. Als Grundlage dieser empirischen Überprüfung dienen die Millenniumsziele der Vereinten Nationen.

Der dritte Teil dieser Unterrichtsreihe ermöglicht den Lernenden, sich intensiver mit der Frage zu befassen, warum Staaten nicht von ganz alleine miteinander kooperieren.

Der vierte Teil dieser Unterrichtsreihe stellt den deutschen Exportüberschuss in den Mittelpunkt des Unterrichts. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler zuerst die Auswirkungen von Exportüberschüssen auf eine Volkswirtschaft untersuchen und anschließend Lösungsmöglichkeiten erörtern.

Diese Ausgabe beinhaltet:

  • Teil 1: Globalisierung – was ist das?
  • Teil 2: Wem nützt die Globalisierung?
  • Teil 3: Warum funktioniert Freihandel nicht von ganz alleine?
  • Teil 4: Deutschlands Exporte – Kann Erfolg ein Problem sein?

Zum Download:

Inhaltsverzeichnis
Die Digitalisierung – Soll Freihandel gestärkt werden?

Das gesamte Unterrichtsmaterial
Die Digitalisierung – Soll Freihandel gestärkt werden?


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