Verschiedene Religionen

Im Folgenden haben wir Unterrichtsmaterial zu den verschiedenen 
Weltreligionen zusammen gestellt.


Religion Sekundarstufe I

Neue religiöse Gemeinschaften oder Sekten oder was?

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Die sich zuspitzende gesellschaftliche Lage, verbunden mit wachsender sozialer Kälte gibt immer mehr Menschen das Gefühl, ihr Leben nicht mehr allein bewältigen zu können. Dies ist ein weiterer idealer Nährboden für religiöse Lebenshilfeangebote und charismatische Heilsbringer. Die Vielfalt weltanschaulicher Angebote hat in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen. Jedoch ist es für Laien nur sehr schwer möglich, festzustellen, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt oder ob hinter diesem Angebot eine so genannte “Sekte oder Psychogruppe” steht. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, bereits in der Schule präventiv das Thema aufzugreifen.

Lernziele:

  1. Die Schüler sollen lernen, kritisch mit religiösen Anwerbungen und Verlockungen umzugehen.
  2. Sie sollen verschiedene Verheißungen eines “Übermenschen” und einer heilen Welt kennen lernen und die Gefährlichkeit dieser Lehren entdecken.
  3. Sie sollen Beurteilungskriterien kennen lernen, um sich über Angebote religiöser Organisationen, die Lebenssinn anbieten, eine Meinung bilden zu können.
  4. Sie sollen unterschiedliche weltanschauliche Gruppen kennen lernen und sich kritisch mit deren Lebensweisen auseinander setzen, indem sie vorgegebene psychologische Beurteilungskriterien anwenden.
  5. Sie sollen sensibel werden für die fließende Grenze zwischen einem starken Gemeinschafts- und Loyalitätsgefühl und der möglichen Abhängigkeit durch Gruppendruck; es soll deutlich werden, dass es wichtig ist, sich in bestimmten Situationen abzugrenzen.
  6. Sie sollen einschätzen können, an wen man sich wenden kann, wenn man selbst Betroffener oder Angesprochener ist oder von Betroffenen weiß und sich einmischen will: Welche Stellen können sofort helfen und in (religiösen) Krisen aufgesucht werden und professionell weiterhelfen?

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ Einführung
✔ Zu den thematisierten Gruppierungen
✔ Wenn Hilfe nötig wird

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Neue religiöse Gemeinschaften oder Sekten oder was?

Das gesamte Unterrichtsmaterial
Neue religiöse Gemeinschaften oder Sekten oder was?


Religion Sekundarstufe I

Christen und Muslime. Geschwister, die sich kaum kennen? (kath. + ev. 9/10)

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
In den letzten Jahren wurden viele Bücher und Hefte zum Thema “Islam” veröffentlicht. Die meisten widmen sich der Aufgabe, westlichen Menschen den Islam in seiner Entstehungsgeschichte und in seinen vielfältigen Facetten näherzubringen und in seinen Grundlagen zu erklären.

Das hier angebotene Material verfolgt einen anderen Ansatz: Es setzt bei weit verbreiteten Vorurteilen gegen den Islam bzw. die Musliminnen und Muslime an und versucht, über diesen – auch emotionalen – Einstieg Chancen für den interreligiösen Dialog zwischen Christinnen und Christen und ihren muslimischen Brüdern und Schwestern zu entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei vor allem lernen, dass Vorurteile an sich kein Problem sind, sondern von entscheidender Bedeutung ist, wie wir mit Vorurteilen umgehen und dass wir unseren eigenen Glauben und unsere eigene Religion im interreligiösen Dialog anders und teilweise besser sehen lernen. Sie werden ermutigt, Fragen zu stellen, um so den Mitmenschen die Möglichkeiten zu bieten, ihr wahres Gesicht zu zeigen.

Das Material kann dann am besten eingesetzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler beider Religionen zusammenarbeiten. Wenn dies im Rahmen des “normalen” Religionsunterrichts nicht möglich ist, können Gelegenheiten zur Begegnung geschaffen und genutzt werden.

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ Der Umgang mit Vorurteilen
✔ Die Frau im Islam
✔ Aggressive Religion?
✔ Familienordnung
✔ Rückständige Religion – rückständiges Weltbild?

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Christen und Muslime. Geschwister, die sich kaum kennen?

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Christen und Muslime. Geschwister, die sich kaum kennen?


Religion Sekundarstufe I

Auf der Suche – Wege des Glaubens in den Weltreligionen (kath. + ev. 7/8)

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
In den großen Weltreligionen läßt sich trennendes, aber auch viel Gemeinsames feststellen. In allen Kulturkreisen und allen Religionen haben die Menschen dieselben großen Fragen: Die Fragen nach dem Woher und dem Wohin, die Frage nach dem Sinn, nach dem Halt im Leben. Und so gibt es in allen Religionen Versuche, Wege zu gehen, die zu einem Halt, zu einem Punkt führen, an dem man sich vergewissern und festmachen kann.

Das Material soll die Schülerinnen und Schüler anregen, über die unterschiedlichen Wege in den Religionen nachzudenken. Dabei kann auffallen, dass manche Wege sich ähneln bzw. Wege aus anderen Religionen für die eigene Religion benutzt werden (z.B. die Bedeutung von Schriften, Arten der Meditation). Diese Sichtweise kann Mut machen, im Sinne Hans Küngs die Idee eines Weltethos weiter zu verfolgen: „Ziel einer weltweiten Verständigung zwischen den Religionen soll ein gemeinsames Menschheitsethos sein, das aber Religion nicht ablösen soll – wie dies manchmal fälschlicherweise vermutet wird. Das Ethos ist und bleibt nur eine Dimension innerhalb der einzelnen Religion und zwischen den Religionen. Also: keine Einheitsreligion, auch kein Religionscocktail und kein Religionsersatz durch ein Ethos. Vielmehr ein Bemühen um den dringend erforderlichen Frieden zwischen den Menschen aus den verschiedenen Religionen dieser Welt. Denn: Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen. Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Maßstäbe. Kein Überleben unseres Globus ohne ein globales Ethos, ein Weltethos.“ 

Diese Ausgabe beinhaltet:

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Wege des Glaubens in den Weltreligionen (kath.+ ev. 7/8)

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Wege des Glaubens in den Weltreligionen (kath.+ ev. 7/8)


Religion Sekundarstufe II

Hinduismus – Krishna, Karman, Kaste

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Beim Thema Hinduismus mischt sich der Reiz des Exotischen mit der sehr nahegerückten Wahrnehmung Indiens als Nation und Kulturraum.
Wer hinduistische Ideen, Symbole und Rituale verstehen will, muss eintauchen in die farbenfrohe und vielfältige Welt des Subkontinents Indiens — materialiter und idealiter. Dies bedeutet per se eine Überforderung. Viele Bücher über den Hinduismus stellen nur einen sehr eng fokussierten, keineswegs exemplarischen Ausschnitt aus dem Hinduismus vor — und damit letztlich ein Konstrukt, das dem Versuch folgt, den Hinduismus als „eine Religion“ im europäisch-geistesgeschichtlichen Sinn darzustellen. Die Schwierigkeiten beginnen bereits beim Begriff „Hindu“, der ursprünglich rein geografisch jemanden aus der Indus- Region kennzeichnete und der erst im Kolonialismus abgrenzend zu Christen und Muslimen zu seiner heutigen Bedeutung kam — so sehr er auch als Identität stiftender Begriff inzwischen unverzichtbar geworden ist. Auch zahlreiche theologische Kennzeichnungen wie „polytheistisch“ treffen auf den Hinduismus gleichzeitig zu und auch nicht zu. Dass es dennoch eine Adhäsionskraft zwischen aus der Außensicht höchst unterschiedlichen Richtungen und Ausprägungen zu geben scheint, wird neuerdings durch den „identifikatorischen Habitus“ (Axel Michaels) erklärt, der es Hindus zu erlauben scheint, schier unvermeidliche Gegensätze zusammenzudenken. Die Herausforderung der Auseinandersetzung mit dem Hinduismus kann also nicht nur auf der phänomenologischen Ebene erfolgen, sondern stellt zugleich eine Zumutung für das Denken dar, wenn Grundbegriffe wie Zeit und Raum, ja selbst Identität und Gegenteil neu gedacht werden müssen.

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ 1. Teil: Erste Begegnungen
✔ 2. Teil: Eine fremde Welt
✔ 3. Teil: Eine fremde Sicht auf die Welt
✔ 4. Teil: Fremdes und Vertrautes
✔ 5. Teil: Begegnung mit dem Fremden – interreligiöser Dialog
✔ Klausurvorschlag

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Hinduismus – Krishna, Karman, Kaste

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Hinduismus – Krishna, Karman, Kaste


Religion Sekundarstufe I

Ein Glaube – Verschiedene Kirchen

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Über das Thema “verschiedene Konfessionen” ist bereits viel Material erschienen, meist jedoch als alleinige Abgrenzung von “katholisch” gegenüber “evangelisch”.

Diese Ausgabe will mehr. Sie will einerseits die große Anzahl christlicher (Frei-)Kirchen nennen und dabei andererseits die Vielfalt von Versuchen rechten Glaubens und rechten Lebens nach dem Evangelium verdeutlichen. Die Schülerinnen und Schüler sollen merken, dass der Geist Gottes in unterschiedlichen Institutionen weht und interkonfessionelle Glaubenskriege buchstäblich wider den Sinn christlicher Botschaft sind.

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ Ein Glaube – Glaubensbekenntnis von Konstantinopel, auf/an das sich die christlichen Kirchen berufen oder anlehnen
✔ 2000 Jahre Christentum – Grafik zur Darstellung der (Ab-)Spaltungen in chronologischer Folge
✔ Abendmahl als Gedächtnisfeier?
✔ So viele Unterschiede? – Auflistung einer Reihe typischer innerer und äußerer Merkmale aus verschiedenen christlichen Kirchen und Freikirchen
✔ Rollenspiel – Anregung zum Rollenspiel in Form einer “ökumenischen Gesprächsrunde”

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Ein Glaube – Verschiedene Kirchen

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Ein Glaube – Verschiedene Kirchen


Religion Sekundarstufe I

Keine Gewalt im Namen Gottes!

„Keine Gewalt im Namen Gottes! Christen und Muslime als Anwälte für den Frieden“ – Unter diesem Aufruf hat der Gesprächskreis „Christen und Muslime“ im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) im Mai 2016 eine eigene Erklärung veröffentlicht. 

Gegen die Instrumentalisierung von Religion

Die aktuell zum Katholikentag erscheinende Ausgabe der Reihe „:in Religion“ macht unter dem gleichen Titel die Forderung des ZdK für den Religionsunterricht fruchtbar. Das Materialpaket aus Kopiervorlagen und digitalen Varianten der Arbeitsblätter erlaubt einen handlungsorientierten Zugang. Es bietet Arbeitsansätze für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern zur Frage, „Wie können Christen, Juden und Muslime dafür Sorge tragen, dass Religion nicht instrumentalisiert wird?“

Für den Religionsunterricht gilt es hier Aufklärungsarbeit zu leisten: Schülerinnen und Schüler inhalts- und methodenbezogene Kompetenzen zu vermitteln und diese einzuüben, um sie sprach- und dialogfähig zu machen. Dazu gehört auch die kritische Auseinandersetzung, um zu einem eigenen, begründeten Standpunkt zu gelangen.

Christen und Muslime als Anwälte des Friedens

Mithilfe von Bibel und Koran wird Fachwissen vermittelt und das eigene Urteilen ermöglicht bzw. vorbereitet. Das neu erworbene Wissen findet schließlich Anwendung in der Auseinandersetzung mit lebensnahen Beispielen eines christlich-muslimischen Dialogs, in dem sich Christen und Muslime als Anwälte des Friedens zeigen. Dadurch entstehen Grundlagen, die den Boden für die Entwicklung eigener Ideen bereiten, wie Christen und Muslime einen solchen Dialog gestalten und damit Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen können.

Diese Ausgabe beinhaltet:

Wortwolke “Gewalt”
Bibel und Koran: Kontra Gewalt und pro Frieden
✔ Wie sich Christen und Muslime verständigen können
Karikatur: Keine Gewalt im Namen Gottes
✔ Christlich-muslimische Jugendaktion

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Inhaltsverzeichnis
Keine Gewalt im Namen Gottes!

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Keine Gewalt im Namen Gottes!


Religion Sekundarstufe II

Jugendtheologie

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Die Kinder- und Jugendtheologie hat sich in den letzten Jahren als ein in Theorie und Praxis sehr innovatives religionspädagogisches Konzept erwiesen. Der Ansatz kommt vom Philosophieren mit Kindern und wurde erst für Kinder und dann auch für Jugendliche rezipiert. Er geht zentral davon aus, dass Kinder und Jugendliche Theologen sind und sein können. Für eine Theologie der Jugendlichen braucht es eine Theologie mit Jugendlichen und eine Theologie für Jugendliche. Dabei werden vier Fragen, die Jugendliche beschäftigen und die Einbruchstellen für ihren Glauben darstellen (u. a. „Wie kann Gott das zulassen?“), in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt. Entlang dieser zentralen Fragen werden im Heft Materialien vorgestellt, die sich als produktiv für das eigene Theologietreiben erweisen.

Die Einstiegsphase gibt den Schülerinnen und Schülern ausführlich Gelegenheit ihre Vorstellungen zu Gott und ihre religiöse Entwicklung zu gestalten und zu reflektieren. In einer sich anschließenden Diskussion reflektieren sie über anthropologische und theologische Gründe für die Individualität, Veränderung und Begrenztheit menschlicher Gottesbilder.

Der zweite Teil der Unterrichtseinheit hat das Ziel, den Jugendlichen mögliche (eigene) theologische Anfragen bewusst zu machen und nach deren Bedeutsamkeit für den eigenen Glauben zu fragen. Methodisch geschieht dies durch die Analyse von Äußerungen Jugendlicher, in denen diese ihre Einbruchstellen und deren Folgen benennen.

Danach sind insbesondere die Theodizeefrage, der Illusionsverdacht, die scheinbare Unvereinbarkeit von Naturwissenschaft und Glauben sowie die scheinbare Widersprüchlichkeit biblischer Schriften große Einbruchstellen bzw. Herausforderungen für den Glauben an Gott. So stoßen sie die Suche nach plausiblen Antworten an.

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ Gott ist für mich (heute) wie…
✔ Den großen Fragen auf der Spur
✔ Antwortsuche auf die großen Fragen
✔ Klausurvorschlag

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Inhaltsverzeichnis
Jugendtheologie

Das gesamte Unterrichtsmaterial
Jugendtheologie


Beim Bergmoser + Höller Verlag finden Sie unter buhv.de ein breit gefächertes Angebot an Unterrichtsmaterial, Arbeitsblättern und Kopiervorlagen.

Infografiken – Verschiedene Religionen / Unterschiedliche Glaubensrichtungen

Sekundarstufe I und II

Weltreligion

Der Versuch, die Weltbevölkerung nach ihrer Religionszugehörigkeit zu kategorisieren, ist mit großen Unsicherheiten behaftet. Schätzungen wie die des Pew Forum on Religion and Public Life bieten Näherungswerte. An ihnen lässt sich unter anderem die geografische Verbreitung der großen Religionen ablesen.
Die älteste der drei großen monotheistischen Religionen ist das Judentum. Als eigenständige Religion bildete es sich vor mehr als 3 000 Jahren heraus. Es führt sich – ebenso wie das Christentum und der Islam – auf den gemeinsamen Stammvater Abraham zurück. Ursprünglich im Nahen Osten beheimatet und von der Erfahrung der kontinuierlichen…

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Infografik – Weltreligionen


Sekundarstufe I und II

Islamische Organisation in Deutschland

Die Frage, ob der Islam zur deutschen Kultur gehört, mag umstritten sein – unbestreitbar ist aber, dass die in Deutschland lebenden Muslime Teil der deutschen Gesellschaft sind. In einer Demokratie bedeutet gesellschaftliche Integration auch politische Partizipation, die insbesondere durch die Organisation in Interessenverbänden erfolgen kann. Bereits in den 1970er Jahren gründeten Muslime in Deutschland Moscheevereine, die sich später zu Netzwerken zusammenschlossen, aus denen dann bundesweite Dachverbände entstanden. Im Allgemeinen bieten diese Verbände Leistungen wie Familienberatung, Freizeitaktivitäten oder die theologische Ausbildung von Imamen an. Nicht zuletzt aber…

Download:
Infografik – Islamische Organisationen in Deutschland


Unter zahlenbilder.de finden Sie weitere Grafiken und Arbeitsblätter. Die ZAHLENBILDER vereinfachen nicht nur, sondern visualisieren die Kerninformationen in komprimierter Form.