Geheimdienste: Abhören und Spionage

Im Folgenden haben wir Unterrichtsmaterial und Infografiken über inländischen und ausländischen Geheimdienste zusammengestellt.


Ethik Sekundarstufe I

Edward Snowden: Freiheitskämpfer oder Verräter?

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Stellen persönliche Daten, und damit auch Rechte und Freiheiten von Bürgern, im digitalen Zeitalter noch ein Gut dar, dessen Schutz realistisch ist? Vor diesem Hintergrund wird die Person Edward Snowden kontrovers diskutiert.
Für den Unterricht im Fach Praktische Philosophie/Ethik ist die Diskussion um Snowden interessant, da sich hier dringlich die Frage nach der ethischen Qualität seines Handelns und insbesondere nach der Verantwortbarkeit seines Tuns stellt. Damit eng verbunden sind Fragen nach Möglichkeit und Notwendigkeit von Privatheit im digitalen Zeitalter und nach den Chancen und Gefahren informationstechnologischer Entwicklungen. 
Die Thematik hat einen konkreten Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, weil gerade auch durch Handy- und Internetüberwachung für die Jugendlichen ein wichtiger Bereich ihres persönlichen Lebens betroffen ist und die Frage nach Persönlichkeitsrechten und Datensicherheit hier ganz konkret wird.
Die Frage nach dem Umgang mit Whistleblowern wie Snowden berührt innerhalb der unterschiedlichen Fragenkreise vor allem folgende inhaltliche Schwerpunkte des Faches Ethik/Praktische Philosophie: „Entscheidung und Gewissen“, „Freiheit und Verantwortung“, „Wahr und falsch“ bzw. „Virtualität und Schein“.

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Edward Snowden: Freiheitskämpfer oder Verräter?

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Edward Snowden: Freiheitskämpfer oder Verräter?


Englisch Sekundarstufe II

The Role of the Press in Modern Society

Aufbau und inhaltliche Zielsetzung der Unterrichtsreihe
Das Grundrecht der Pressefreiheit gilt als hohes Gut, da es die freie Meinungsbildung der Menschen gewährleisten soll. Die Medien haben also eine wichtige Meinungsbildungsfunktion, sie werden sogar häufig als “vierte Gewalt” bezeichnet.
Diese Ausgabe nimmt die Rolle der Presse genau und kritisch in den Blick. Zunächst befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem aufsehenerregenden Fall Edward Snowden und reflektieren dabei das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und staatlichem Eingreifen. Auch der kritische Blick auf die Medien wird geschärft, wenn es in einem weiteren Kapitel z.B. um Boulevardjournalismus oder den Alltag eines Paparazzos geht (beides veranschaulicht durch Bildimpulse auf farbigen OH-Folien). In einem weiteren Kapitel interpretieren die Schüler/-innen einen Auszug des satirischen Romans “Scoop” von Evelyn Waugh, in dem der Sensationsjournalismus besonders pointiert wird.
Im Klausurvorschlag zum Thema “Newspaper advertising makes no sense in a non-linear world” wird neben textanalytischen Aufgaben abschließend das freie Schreiben geübt.

The Topic and Material
Evelyn Waugh is one of the best-known satirical authors of the inter- and postwar years. He is known for a number of novels particularly: Decline and Fall (1928), Vile Bodies (1930), Black Mischief (1932), A Handful of Dust (1934), Scoop (1938), Brideshead Revisited (1945), The Loved One (1948), Sword of Honour (1952-1961). His satirical technique was to take a particular theme – say the American way of death, in The Loved One – and then exaggerate attitudes, behaviours and quirks of character that appear ridiculous but also almost plausible in order to question them or show them in a critical light. His settings were public schools, countries of the British Empire, the army, Oxford University, an American mortician’s beauty parlour; and his underlying themes were cynicism, naivety and above all disenchantment and disappointment, all of which we can see to a greater or lesser degree in Scoop. Waugh, whose full name was Arthur Evelyn St. John Waugh, was born in 1903 and died in 1966. It is not surprising that he was a controversial figure during his life-time since his mode of writing was satirical and it was meant to hurt and offend. On the other hand, he was known for his personal kindness and had a large following of friends and admirers. In his politics Waugh was conservative and tended to look down on the ideas of social utopia which were fashionable in the immediate post-war years and in the early 1960s in Britain. When his first marriage broke down, he converted from Anglicanism to Roman Catholicism and became an upholder of traditionalist belief being very sceptical of the changes brought about by the Second Vatican Council. In later life Waugh suffered a severe physical and mental breakdown, but eventually recovered. Scoop, from which this excerpt is taken, is one of his best-known works and tells the incredible tale of a nature writer, William Boot, who by a series of misunderstandings becomes a foreign correspondent for his paper the Daily Beast, covering the civil war in the fictitious country of Ishmaelia in Africa. Boot is totally overwhelmed by his task as he lacks both the experience and the cynicism of his fellow journalists, but by a series of misunderstandings, confusions and coincidences finally lands the scoop which his paper is waiting for. On returning to England, however, he is not rewarded for his efforts because, by a further reversal of mistaken identities, another Boot (John Courtney) receives a knighthood as a reward for his journalistic services. William is happy though to return to his home and continue his articles for the country column of the Daily Beast. As in many of his novels, Waugh based his story and characters on his own experiences and on real people, so that the satire is only a form of exaggeration of people who really existed and events that actually took place. His satirical butt in this work is the utter cynicism and lack of responsibility of the newspaper world; the people who make popular newspapers — the owners, editors and journalists — and those who read and consume them; the Great British Public, about whom Waugh also had no romantic illusions. The excerpt and the materials in this article give pupils the chance to think, discuss and write about the ethical aspects of journalism and in so doing develop and practise their English and their literary analytical skills. 

Diese Ausgabe beinhaltet:

✔ EBU-Special: The Role of the Journalists in the Case of Edward Snowden
✔ Literature: Scoop (Evelyn Waugh)
✔ Look at the Press: “What the papers say”
✔ Media: The world of paparazzi photography
✔ A Written Exam
✔ Competence Training: How to Analyse a (political) cartoon
✔ Analyzing a Video Clip: “A Day in the Life of a Magazine Editor”

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Kostenloses Arbeitsblatt
The Role of Press in Modern Society

Das gesamte Unterrichtsmaterial
The Role of the Press in Modern Society


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Infografiken – Geheimdienste

Sekundarstufen I und II

Die Geheimdienste der USA

Spionage und verdeckte Operationen gab es in den Vereinigten Staaten seit ihren Anfängen. Erste organisierte Geheimdienste der Marine und der Armee entstanden in den 1880er Jahren. Als Inlandsgeheimdienst wurde 1908 das dem Justizministerium unterstellte Bureau of Investigation geschaffen, 1935 umbenannt in Federal Bureau of Investigation (FBI). Die heutige Struktur der amerikanischen Geheimdienste entwickelte sich jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. 1947 unterzeichnete Präsident Truman den National Security Act, mit dem die Central Intelligence Agency (CIA) gegründet und ein zentral koordinierter Geheimdienstapparat geschaffen wurde. Die…

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Infografik – Die Geheimdienste der USA


Sekundarstufe I und II

Budget und Personal der US-Geheimdienste

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 investierten die USA massiv in ihre Nachrichtendienste. Die Höhe des jährlichen Budgets für die Geheimdienste wird erst seit 2007 veröffentlicht; Schätzungen gehen aber davon aus, dass es sich von 2001 bis 2013 annähernd verdoppelte. Wie sich die Gelder auf die einzelnen Nachrichtendienste und Programme verteilen und wofür sie verwendet werden, geht aus geheimen Dokumenten hervor, die der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden an die Washington Post übermittelte. Demnach beantragte die US-Regierung für das Fiskaljahr 2013 ein Gesamtbudget von 52,6 Mrd US-$, bei einer anvisierten Personalstärke von…

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Infografik – Budget und Personal der US-Geheimdienste


Sekundarstufe I und II

Nachrichtendienste in Deutschland

Die Aufgabe von Nachrichtendiensten besteht im Sammeln und Auswerten von Informationen, die für den Schutz eines Landes vor inneren und äußeren Gefahren und für seine Interessenvertretung nach außen Bedeutung haben. Die Informationen stammen zu einem großen Teil aus öffentlich zugänglichen Quellen, können aber auch auf heimlichen Wegen beschafft werden (z.B. durch Observation, den Einsatz von Agenten oder Vertrauenspersonen, sog. V-Leuten, oder die Überwachung des Nachrichtenverkehrs).
In Deutschland gibt es drei Nachrichtendienste mit jeweils eigenen Zuständigkeiten. Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist der Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik…

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Infografik – Nachrichtendienste in Deutschland


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